Hast du dich schonmal gefragt, woher deine Kleidung eigentlich kommt – und vor allem: Wer sie produziert hat?

Dieser Frage will der Fashion Revolution Day nachgehen. Die Idee dahinter: Druck auf die Marken und Hersteller*innen ausüben, um auf die dramatische Lage in der Fast Fashion Industrie aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll durch diesen Tag mehr Transparenz in der Modeindustrie geschaffen und das Bewusstsein der Konsument*innen für faire Arbeitsbedingungen gesteigert werden.

Schlechte Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie 

Der Fashion Revolution Day wurde in Gedenken an den Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Bangladesch am 24.04.2013 ins Leben gerufen. Bei dem Unglück kamen über Tausend Menschen ums Leben, mehr als zweitausend Personen wurden verletzt. Es war die bisher größte Katastrophe in der Modeindustrie – ein Unglück, das die Aufmerksamkeit weltweit auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie gezogen hat. Seitdem hat sich an den Zuständen allerdings nur wenig verändert. Niedriglöhne, Ausbeutung und Kinderarbeit stehen oft an der Tagesordnung. Zudem verlieren unzählige Textilarbeiterinnen und -arbeiter weltweit täglich ihre Jobs – und somit ihre Lebensgrundlage. Nicht zuletzt leidet auch die Umwelt massiv unter der Fast Fashion Industrie.

Deswegen ist das Engagement von fashionrevolution.org extrem wichtig – vielleicht sogar wichtiger denn je. Denn die Corona-Pandemie hat die Situation in den Herstellländern zunehmend verschärft.

Fashion Revolution Day für mehr Fairness in der Modebranche

Auch frankie & lou will sich an dieser Kampagne beteiligen – im Zeichen der Menschheit, im Zeichen der Solidarität. Wir wollen uns bei all den tollen Menschen bedanken, die täglich unsere Mode produzieren und sie dabei unterstützen. Gleichzeitig wollen wir an diesem Tag auch auf die positiven Seiten in der Modeindustrie aufmerksam machen. Denn frankie&lou steht für nachhaltige und faire Mode. Unsere Kleidungsstücke werden aus schadstoffgeprüften und zertifizierten Stoffen in Bio-Qualität, von einer familiengeführten Manufaktur in Portugal, die jahrzehntelange Erfahrung mit der Herstellung fairer Mode hat, hergestellt.

Frankie & lou will auch euch dazu aufrufen, am Fashion Revolution Day teilzunehmen und die Arbeit derer zu würdigen, ohne die es unsere Kleidung gar nicht geben würde. Denn klar ist: Jede Person, die mitmacht, hilft dabei, mehr Bewusstsein für die textilen Lieferketten zu schaffen. Und so geht’s:

Trage deine Kleidung an diesem Tag auf links, damit das Label “Made in…” sichtbar ist. Poste ein Selfie damit auf Social Media und markiere die jeweilige Marke. Mit dem Hashtag #whomademyclothes stellst du den Modeunternehmen die Frage, wer die Kleidung eigentlich hergestellt hat. Gleichzeitig können wir so gemeinsam einen Appell an die Politik richten – denn es ist Zeit, endlich faire Rahmenbedingungen zu schaffen. Indem du das Foto mit deiner Community teilst, kannst auch du Teil des großen Ganzen sein und deine eigene kleine #FashRev starten.

Auf Instagram wollen wir uns in der Fashion Revolution Week eine Woche lang kritisch mit den Auswirkungen von Fast Fashion auf Mensch und Umwelt auseinandersetzen und Fragen rund ums Thema nachhaltig und minimalistisch leben klären. Dazu haben wir für euch eine Sieben Tage Challenge vorbereitet. Bist du auch dabei? Los geht’s:

Fashion Revolution Week          Sieben Tage Challenge

Die Fashion Revolution Week endet mit der “Bye Bye Plastik”- Challenge, denn für uns bedeutet faire Veränderung auch, möglichst wenig Plastikmüll zu produzieren und unsere Weltmeere zu schützen. Indem wir 2 Euro pro Bestellung an Sea Shepherd spenden, wollen auch wir unseren Beitrag leisten. Für die Ozeane. Für unser eigenes Leben.

Warum wir Sea Shepherd unterstüzen

Sea Shepherd ist eine internationale, gemeinnützige Organisation zum Schutz der Artenvielfalt und Ökosysteme. Als einzige Meeresschutzorganisation der Welt gehen sie mit einer eigenen Flotte gegen illegale Handlungen auf See vor und schützen Meerestiere auf der ganzen Welt vor Wilderei, nicht nachhaltiger Fischerei und ausbeuterischer Gefangenschaft:

Denn wenn es eins gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt, ist es das Leben.

Sea Shepherd

 

 

Geschrieben von Lena Gauer